Die “Gegendarstellung” von Ellen Wolf

Was Ellen Wolf in einem Schreiben an Jameda über mich behauptet hat – und was davon zu halten ist.


An dieser Stelle befand sich ursprünglich ein Video, in dem ausführlich aus einem Schreiben von Ellen Wolf an die Plattform Jameda zitiert wurde. Dies wurde mir zumindest zeitweilig durch eine einstweilige Verfügung dieser sympathischen Dame über das Landgericht Düsseldorf verboten.

Da ich die letzten Jahre kaum aus dem Bett kam – meine Kraft reichte zwar dazu, mich in den Flieger zu setzen, mich mit dem Zelt durch die Gegend zu schleppen und mehrere Jobs anzufangen, aber nicht, sie durchzuhalten –, sehe ich mich derzeit außerstande, hiergegen vorzugehen.

Was in Wolfs Schreiben stand

Das Schreiben enthielt unter anderem folgende Aussagen:

  • Ich missbrauche Frau Wolf sexuell, da ich die Zahl 69 in meinem Blog verwende. Dies bezieht sich wahrscheinlich auf folgendes Zitat von mir: „Es folgte eine Odyssee über 75 Stunden. Erst nach 69 Stunden…” (aus dem Artikel auf meiner Startseite).
  • Ich würde über „Frau” Wolf „in meiner typisch arroganten Art” schreiben.
  • Sie habe damals zwei Psychiater eingeschaltet, da ich ein „besonders schwerer Fall” sei.
  • Ich sei „schwer kriminell” (Stimmt nicht!)

Das Dokument liegt der Staatsanwaltschaft vor. Logisch, dass die Frau das nicht im Internet veröffentlicht sehen will.

„WAS FÜR EINE GEGENDARSTELLUNG DENN?!”

Damals am Telefon schrie sie mich, als ich ihr eine Gegendarstellung anbot, noch mit den Worten an:

„WAS FÜR EINE GEGENDARSTELLUNG DENN?!!”

Oder verwechsle ich das jetzt mit ihrer Antwort auf die Frage, welche Diagnose sie mir gestellt hätte?

„WAS FÜR EINE DIAGNOSE DENN?!!!”

…hieß es da. Und zwar, wie immer, lautstark gebrüllt. Das weiß ich noch zu 100 Prozent, und es ist ein wörtliches Zitat.

Fachsprache als Maske

Besonders interessant ist das im Kontext der Stellungnahme, die Ellen Wolf über ihre Webseite verbreitet. Dort schreibt sie unter anderem, bei Störungen, die sich der Therapie entziehen, würde es zu einer „Regression” kommen, und der Therapeut gar „als Feind wahrgenommen”.

Hier hat sich das Wölfchen mal der professionellen Sprache eines Experten bedient. Was im krassen Gegensatz zu ihrem Verhalten in der Therapie selbst steht.

Fachlich mag das, was sie sagt, sicherlich richtig sein. Aber mal ehrlich:

Wenn ich einen Knall habe, dann hat die Alte einen doppelten Knall.* Aber mit Anlauf.

Und was die sogenannte „Regression” angeht: Von wem redet Ellen Wolf hier eigentlich? Sehen Sie sich den Inhalt meiner Seite noch einmal genauer an, wenn Sie das Horrorkabinett der „Therapieinhalte” erleben wollen.

Das Einzige, was die Alte damit sagen will, ist: „Du tust nicht, was ich dir sage!” (Oder kannst es nicht.)

Hier werden psychologische Fachbegriffe missbraucht, um die eigene Einstellung zu tarnen.

Es geht dieser netten Person nur darum, dass alles so läuft, wie sie es will. Es ist ein verkapptes Machtspiel, das als „Therapie” getarnt wird. Ob es Ihnen danach noch viel dreckiger geht, ist dieser Person völlig egal.

Entscheiden Sie selbst

Würden Sie lautes Herumgebrülle und biestiges Gezischel – etwa „aber die anderen nehmen Sie als arrogant wahr”nicht als Aggression sehen?

Aber okay, das ist natürlich nur Hörensagen. Und rein technisch gesehen mag es sicherlich stimmen, dass ich mich da auch vertan haben könnte.

Aber wie steht es mit der Aussage, ich würde Ellen Wolf „sexuell missbrauchen”, weil ich die Zahl 69 in meinem Blog verwende?

So ein Dummgelaber würde bei jedem anderen wahrscheinlich mit der Aussage „du hast doch einen Knall” abgewatscht werden. Wird dieser Unfug etwa dadurch richtiger, dass die Alte ein Diplom hat?!

Ein Hinweis an Angehörige

Wenn Sie Angehöriger sind und jemand, der Ihnen nahesteht, erzählt Ihnen ähnliche Geschichten wie ich:

Glauben Sie es ruhig. Ellen Wolf ist nicht die Frau, als die sie sich hier darstellt.

Verhält sich so jemand, der Ihnen Gutes will? Der vielleicht sehr deutliche, aber doch gerechte und vor allen Dingen ehrliche und sachliche Kritik äußert?

Oder verhält sich so jemand, der Ihnen Böses will?

Von wegen „schwere Störung”! Wer hier dauerhaft in der Regression ist, ist Ellen Wolf. Hier hat sich das alte Psychologenklischee doppelt und dreifach bestätigt.

Ich bin kein Freund der Therapieform dieser Dame und auch nicht der traditionellen Psychiatrie und Psychotherapie. Fairerweise muss ich aber sagen: Solche Horrorerfahrungen wie hier habe ich bei meinen seltenen Kontakten mit dieser Branche noch nie gemacht. Der Rest war zwar sehr unschön, kommt aber nicht im Allergeringsten an ein solches Benehmen heran.


Diese Frau versucht Kritiker mit allen Mitteln mundtot zu machen.

Das ist keine Therapie – das ist knallharter (Macht-)Missbrauch.*

FINGER WEG!


* Diese Aussagen sind im übertragenen, sprichwörtlichen oder umgangssprachlichen Sinne zu verstehen, nicht zwingend im juristischen. Da nicht gerichtlich festgestellt wurde, dass es sich hierbei rechtlich um Missbrauch handelt, impliziert dieser Begriff nicht, dass es sich um eine Straftat nach dem StGB oder BGB handelt. Bei der Aussage „die Alte hat einen Knall” handelt es sich um ein Stilmittel, das meine Position rhetorisch untermauern soll. Beide Aussagen beziehen sich inhaltlich auf die im Text genannten und auf weiteren Blogseiten besprochenen Zitate und Sachverhalte. Es handelt sich hierbei um Meinungsäußerungen, keine Tatsachenbehauptungen oder Beleidigungen – jedenfalls solange, bis ein eventueller Tatbestand gerichtlich festgestellt wurde.

(Man wird ja wohl noch hoffen dürfen? 😉)

Author: Admin

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