Über Wolfs liebste Manipulationstaktiken: Gegenfragen, Schweigen und Verniedlichungen.
Eine ganz perverse Taktik, Sie durcheinanderzubringen, ist es, auf so ziemlich alles, was Sie sagen und dieser Frau nicht in den Kram passt, mit einer Gegenfrage zu antworten.
Ich: „Ich möchte einen Job, der mir Spaß macht.”
Wolf (betont kalt, nach einer kurzen Pause): „Spaß?”
Das kann diese Person den ganzen Abend lang durchhalten.
Die Schweige-Taktik
Direkt daran angeschlossen ist die Taktik, grundsätzlich selbst nie etwas zu sagen. Schweigen Sie, wartet das kleine Monster notfalls minutenlang – nur um dann so etwas zu sagen wie:
„Erwarten Sie jetzt, dass ich etwas sage?”
Und das ist ungefähr das Einzige, was diese Frau beherrscht. Sie müssen irgendetwas sagen, das sie dann kommentieren kann. Das macht die Therapie zum Spießrutenlauf. Wann sie wieder ausrastet oder wütend wird, oder Ihnen wieder zeigt, wie wenig sie sich für Sie als Person interessiert, ist unberechenbar.
Babysprache als Waffe
Es ist, wie auf Eierschalen zu laufen. Unberechenbare Wutattacken wechseln sich mit einem merkwürdigen Sermon ab, in dem das Wölfchen Sie ständig wie einen minderbemittelten Dreijährigen zu behandeln versucht.
„Aaaaaaach, Herr Paaaaaaayre, neiiiiiiiin neiiiiiiiiin neiiiiiiin neiiiiiiin neiiiiiiiin… [usw.]”
– Ellen Wolf, als würde sie mit einem Dreijährigen sprechen.
(Randnotiz: Dass ich verflucht nochmal PEYRE mit Nachnamen heiße, hat sie in 75 Therapiestunden und bis heute nicht kapiert.)
Lauernd auf das nächste zu attackierende „Fehlverhalten”, sitzt sie dann wieder da.
Merke: Frau Wolf beginnt erst wieder vernünftig zu sprechen, sobald Sie verunsichert sind. Jede Selbstsicherheit – oder auch nur, dass Sie etwas mit Überzeugung sagen – erzeugt sehr schnell wieder „Mauer-Ellen”. Sie starrt oder stellt notfalls so lange Gegenfragen, bis Sie verunsichert werden.
Ellen Three-Face: Dominant-aggressiv, herablassend oder ohnmächtig
Gegenfragen sind nur ein Teil der Taktik, die Ellen Wolf anwendet. Eine weitere ist – neben dem direkten Losschreien oder dem Wie-ein-Feldmarschall-Lospoltern à la „ALSO, SIE MACHEN JETZT DAS UND DAAAAAAAAAS!!!” – einfach… hilflos zu wirken.
Ob das eine Taktik ist, ein Manipulationsversuch oder tatsächliche Hilflosigkeit – oder gar ein Aufblitzen von Empathie –, kann ich schwer beurteilen. Auf jeden Fall sind es genau diese Momente der „Schwäche”, die diese Person dann wieder zu der wütenden Aussage verleiten, „es habe ja auch andere Sitzungen” gegeben, in denen sie sich nicht daneben verhalten habe.
Vorsicht ist hier angebracht.
Zusammengefasst: Alles, was ihr aus irgendeinem Grund nicht in den Kram passt, wird von Frau Wolf gerne mal mit einer Gegenfrage „beantwortet”. Systematisch versucht sie zu verhindern, dass jemand ihr in die Karten schaut.
Es ist nur durch Härte und Klarheit möglich, diesen Zyklus zu durchbrechen. Schaffen Sie es selbst nicht, kommen Sie mit einer vertrauten Person in die Therapie! Zu zweit hat man häufig mehr Sicherheit.