Wenn Sie sich gegen Ellen Wolf wehren wollen – eine Anleitung aus eigener Erfahrung.
Fühlen Sie sich durch die Therapie von Ellen Wolf erniedrigt, nicht für voll genommen, ständig angeklagt? Möchten Sie ihr einmal deutlich die Meinung sagen? Dann sollten Sie folgende Punkte beachten.
Eine Vorab-Warnung
Zur Selbstbehauptung kann es absolut wertvoll sein, einmal zu erleben, dass Sie nicht machtlos sind. Bei einer Therapeutin, die selbst Angst vor ihren eigenen Gefühlen hat, Ihnen aber „Aggressionen” oder „schlechtes Benehmen” vorwirft – während sie selbst ständig „Dominierung” (nicht: Dominanz!) und Wut ausstrahlt –, wird es allerdings sehr schwierig, daraufhin tatsächliche Hilfe zu finden.
Kaum ist sie ihrer Macht beraubt, wird Ellen Wolf entweder komplett hilflos oder noch kälter, macht Ihnen vielleicht Vorwürfe, „nicht richtig mitzuarbeiten” oder Ähnliches. Selbst wenn Sie sie zum „Einlenken” bringen, wird das meist nur kurz halten – irgendwann versucht sie wieder „zurückzuschlagen”, pardon: zu „therapieren”. So oder so: Sie werden hier keine Hilfe finden, wenn die vorhergegangenen „Therapieversuche” bereits zu einer Verschlechterung Ihrer Situation und Gefühlslage geführt haben.
Ellen Wolf stehen nur die völlig inkompetenten Mittel zur Verfügung, die sie mit aller Kraft und Verleugnung der Realität durchzuprügeln versucht. Sie kann ihren Beruf einfach nicht (zumindest gibt es diverse negative – wenn auch leider gelöschte – Rezensionen auf Jameda). Traurig, aber wahr: Sie werden hier keine Hilfe bekommen. Höchstens eine verunsicherte, verstörte, überkompensierende „Therapeutin”.
Sollten Sie also tatsächlich Hilfe wollen: Wechseln Sie bei Problemen den Therapeuten oder die Therapieform. Neue Chance, neues Glück.
Sich wehren – eine Anleitung
Also möchten Sie sich wehren? Denken Sie immer daran: Es löst Ihr ursprüngliches Problem zwar nicht direkt, aber Wut ist allemal besser als Ohnmacht. Ein kurzes Gefühl der Befriedigung ist keineswegs „kindisch” oder „kleinkindhaft” – sondern ganz im Gegenteil durchaus befreiend. Erwarten Sie aber nicht zwingend zu viel davon.
Ihnen mag Ellen Wolf entweder vordergründig oder sehr subtil sehr dominierend, geradezu gefährlich wirken. Das ist wahrscheinlich auch zum Zweck der Lenkung explizit so gewollt. Auch wenn Sie Angst haben, bedenken Sie immer Folgendes:
- Die Macht dieser Dame beruht vor allem darauf, dass Sie bei ihr Hilfe suchen. Erscheint Ihnen diese Hilfe unzureichend oder gar destruktiv, können Sie jederzeit abbrechen. Das ist keine Feigheit, sondern gesunder Menschenverstand. Kaum sind Sie – wenn auch unter Aufwendung großer Ängste – einmal nicht mehr das Opfer, wird sie hilflos. Sie hat nur in dem Maße Macht über Sie, wie Sie sich unterlegen fühlen.
- Ellen Wolf wird mit taktischer Gesprächsführung, Druck und Dominierungstaktiken versuchen, Ihre Gegenwehr in die „richtigen Bahnen zu lenken”. Dort befindet sie sich auf sicherem Terrain. Seien Sie also auf Psychotricks und Machtspielchen mental vorbereitet.
- Auch wenn sich Ihre Hilflosigkeit tatsächlich in Gewalt entladen könnte – tun Sie es nicht. Dann haben Sie tatsächlich die „Arschkarte”.
Was (für mich) nicht funktioniert hat
Argumentieren in irgendeiner Form. Ellen Wolf lässt nur die Argumente zu, die sie für richtig hält, und wird zwar vordergründig Ihr Argument annehmen, tatsächlich aber nur versuchen, Sie wieder zu „drehen”. Argumente anzunehmen stellt für Ellen Wolf einen „taktischen Rückzug” dar, sonst nichts.
Leichte, sanfte, unnachdrückliche Selbstbehauptung. Damit werden Sie höchstwahrscheinlich nicht durchbrechen. Versuchen Sie es ruhig – vielleicht hat sie sich inzwischen geändert. Lese ich mir aber den Konter auf meinen Jameda-Kommentar durch, glaube ich es nicht. Sie wird vielmehr geschickt versuchen, Ihre Aussage in die „Therapie” einzuweben. Achtung, Gefahr: Am Ende glauben Sie selbst noch, Ihr Argument sei Unfug und Ellen Wolf „im Recht”.
Schritt 1: Vertrauen Sie Ihren Gefühlen
Ellen Wolf versucht gezielt zu suggerieren, Sie sollten Ihren Gefühlen nicht trauen, sondern sie „unter Kontrolle haben”. Wie gut ihr das selbst gelingt – und was das Resultat dieser dümmlichen Behauptung ist –, merken Sie spätestens dann, wenn sie wieder einmal rechthaberisch, herrisch oder kontrollsüchtig auftritt. Möchten Sie wirklich so werden? Nein?
Dann besinnen Sie sich darauf, auch nur die kleinsten Gefühle wieder wahrzunehmen und ihnen zu vertrauen. Der kleinste gemeinsame Nenner für mich:
Geht es mir immer schlechter, je mehr ich „therapiert” werde? Wie sollte dann das Problem „Depression” oder „Angstzustand” auch nur im Entferntesten durch diese Art der „Therapie” gebessert werden?
Wie zu beweisen war.
Egal wie „gut” Ellen Wolf „argumentiert”: Die bloße Tatsache, dass kein Versuch unternommen wird, Ihre Traumata aufzuarbeiten, und dass die „Therapie” Ihre Situation verschlechtert, beweist: Diese „Therapie” nützt Ihnen nichts – schadet vielleicht sogar.
Schritt 2: Lassen Sie sich nicht auf „Argumente” ein
Bestehen Sie darauf, dass Ihre Einwände ernst genommen werden – und zwar wiederholt und systematisch. Aussagen wie „Sie nehmen mich nicht richtig ernst” wurden bei mir mit einem „souveränen” „ich nehme Sie sehr ernst!” gekontert. Lassen Sie sich nicht auf Psychospielchen dieser Art ein.
Sollte eine „Anweisung” oder „Analyse” Ihnen intuitiv irgendwie „falsch” vorkommen, sagen Sie das umgehend und direkt. (Was erdreistet sich diese Person eigentlich, besser als Sie zu wissen, was in Ihnen vorgeht – oder wie Ihnen geholfen werden kann?)
Sie sind betroffen. Sie sind in dieser Lage. Niemand hat das Recht, Ihnen Handlungsanweisungen zu geben und Ihnen bei negativen Ergebnissen einzureden, Sie hätten sie „falsch ausgeführt” – oder Ihnen den Eindruck zu geben, Sie seien einfach zu dumm, richtig zu verstehen.
Typische Psychospielchen, mit denen Sie konfrontiert werden
Zur „Problembehandlung” Ihres Widerspruchs arbeiten Therapeuten – auch Ellen Wolf – gerne mit den folgenden Manipulations-… oh Entschuldigung: „Therapie- und Gesprächsmethoden”:
1. „Ich möchte Sie bitten, sich zu beruhigen.”
Die aus Verzweiflung und Ohnmacht in Wut verwandelte Reaktion wird als „Fehler” ausgelegt, für den Sie sich „schämen müssten”. Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein. Worte wie „degradierend”, „kindisch”, „kleinkindhaft” usw. können fallen. Nur nicht für dumm verkaufen lassen.
2. Projektion.
Abgekürzt ist damit so etwas gemeint wie: „Ihre Wut gilt ja gar nicht mir. In Wirklichkeit sind Sie wütend auf sich selbst, auf Ihre Mutter oder auf irgendwen anderen – und Sie schieben es auf mich.”
Vielleicht nicht ganz falsch. Aber: Wenn ein Mensch Sie in der Straßenbahn schief anschaut und Sie reagieren irritiert oder ärgerlich, dann denken Sie wahrscheinlich wirklich an jemand anderen oder ein anderes Trauma in Ihnen wird aktiviert. Ändert aber nichts daran, dass dieser Typ das sein zu lassen hat.
Projiziert oder nicht: Ihr Gefühl ist valide. „Projektion” ist eine Ausweichstrategie des Therapeuten, um Ihnen zu sagen: „Ich liege nicht falsch! Das bilden Sie sich nur ein!”
Nicht blenden lassen: Es handelt sich hier um den Versuch, alles, was Sie sagen, so zu verdrehen, dass Sie im Unrecht und der Therapeut „immer im Recht” ist – oder zumindest in dieser Situation.
3. Gekonnte Umlenkung des Gesprächs.
Sie werden es intuitiv merken. Folgen Sie nicht der Argumentation. Bleiben Sie bei Ihrer Frage, Ihrer Kritik. Nach einer Weile wird Ellen Wolf merken, dass sie einfach nicht mehr weiterkommt. Und dann wird eine der folgenden Reaktionen eintreten.
Schritt 3: Achtung, jetzt wird es heiß
Mit etwas Pech wird Ellen Wolf jetzt zurückschlagen – mit folgenden Mitteln:
Sie wird immer dominierender oder rastet sogar aus.
Ja, die ach so kontrollierte und rationale Frau Wolf wird beginnen, immer heftiger auf ihrem Standpunkt zu beharren. Bei mir begann sie irgendwann, laut zu werden, mich mit dem Finger zu bedrohen wie eine zickige Mutter gegenüber einem renitenten Kind, und brach dann sogar in wildes Geschreie aus.
Das kann durchaus bedrohlich wirken. Keine Angst. Hier zeigt sich nur einmal mehr, wie wenig Ellen Wolf sich an ihre eigenen „Therapiekonzepte” hält. Der Patient soll seine Fehler einsehen – und tut der „sich verweigernde Patient” nicht das, was sie will, beginnt sie selbst, sich um ein Zehnfaches heftiger zu verhalten, als sie es Ihnen vorgeworfen hat. Fürwahr, ein erstaunlich eindrücklicher Beweis für ihre Kompetenz. Es handelt sich bei der gesamten Therapie um ein verkapptes Machtspiel, sonst nichts.
Sie beginnt, (gut versteckte) Vorwürfe zu machen.
Das wird sie vielleicht sogar in versteckte Beleidigungen, Diffamierungen oder „Argumentationsmuster” packen. Atmen Sie ruhig in Ihren Bauch, fühlen Sie sich in Ihren Körper hinein. Lassen Sie sich nicht mitreißen – bleiben Sie klar und deutlich bei Ihrer Wahrnehmung.
Sie versucht, „gelassen darauf zu reagieren”. Sie wirkt „unbeteiligt”, ignoriert Ihre Aussage einfach.
Ein Kontrolldrama. Nicht einschüchtern lassen. Wieder einmal versucht Ellen Wolf, den Patienten kühl zu analysieren und ihm damit zu suggerieren, er sei „nicht richtig”. Bleiben Sie bei Ihrem Einwand. Lassen Sie sich nicht in unsinnige (oder gar sinnig wirkende) Argumentationsmuster einspinnen.
Sie geht auf Ihr Argument ein.
Achtung! Das kann ein tatsächlicher Kontakt- und Kommunikationsversuch sein – oder es läuft mal wieder das Programm „wie kontrolliere und lenke ich meinen Patienten um, damit er mir gehorcht” im Hintergrund ab. Bleiben Sie wachsam.
Schritt 4: Die Entspannungsphase (meine Erfahrung)
Mit etwas Glück wird Ellen Wolf jetzt von ihren Machtspielchen abgerückt sein. Vielleicht bricht sie jetzt – wie in meinem Fall – komplett in sich zusammen und wirkt kleinkindhaft, verschüchtert. Jetzt ist eine gute Möglichkeit, in aller Ruhe Ihre Argumente vorzutragen. Mit etwas Glück wird Ellen Wolf sogar anfangen, offen und einigermaßen „auf einer Wellenlänge” mit Ihnen zu kommunizieren.
Eine prima Gelegenheit, all die Behauptungen und Unterstellungen endlich einmal genauer zu besprechen. Sprechen Sie Dinge an, die Ellen Wolf ignoriert oder verdreht hat, erklären Sie deutlich Ihre Sicht der Situation, Ihre Erfahrungen. Psychospiele und Verdrehungen sind jetzt etwas unwahrscheinlicher.
Na? Hat es Ihnen geholfen? Wirkt Ellen Wolf jetzt völlig hilflos, ratlos, irritiert, ohnmächtig? Eine sehr ernüchternde Erfahrung. Immerhin wissen Sie jetzt, wer oder was Ihnen nicht hilft.
Bitte verlieren Sie jetzt nicht den Mut. Es gibt Wege, aus dem Scheiß rauszukommen. Nur leider offensichtlich nicht bei dieser Person.
Denn eins ist klar: Hinter der ach so selbstbewussten und autoritären Powerfrau steckt ein verdammt verschrecktes und ratloses Persönchen. Was Ellen Wolf natürlich niemals zugeben mag. Immerhin beruht ihr ganzes Ego darauf, „ein Diplom” zu haben und zu „helfen”…
Wenn Sie es können: Üben Sie sich in Mitgefühl. Dieser Person geht es keineswegs besser als Ihnen. Das Einzige Problem: Sie gibt es nicht zu – und benutzt ihre Machtposition, um andere einzuschüchtern und sich besser zu fühlen.